John Green: Eine wie Alaska- Vorbemerkungen

Eine wie Alaska- Vorbemerkungen

John Greens Erstlingswerk „Eine wie Alaska“ aus dem Jahre 2005 wird an vielen deutschen Schulen als Lektüre der 8. Klasse gelesen. Orientiert am Wikipedia-Artikel zum Autor und Roman, entstand diese Mindmap.

Kontinuierlich wird die Beitragsreihe zu „Eine wie Alaska“ erweitert.

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Jakob der Lügner ghetto

Jakob der Lügner- Fakten zum Erzähler

Fakten zum Erzähler

  • Der Leser erfährt nur sehr wenig über das „erlebende Ich“

  • „Ich selbst gehöre nicht zu den Riesen“

  • Im Alter von 9 Jahren fällt er vom Baum, bricht sich die linke Hand und kann seitdem „ein paar diffizile Bewegungen“ mit den Fingern nicht mehr ausführen

  • Geplanter Geigerkarriere kann er nicht mehr nachgehen (S.8) Vater, Mutter und er selbst hatten diese für ihn geplant

  • schläft zum ersten Mal mit 15 Jahren mit einem Mädchen unter einem Baum.

  • Nimmt selbst am Geschehen im Getto teil, lebt im Getto:

    Dann ist es wieder Tag, endlich wieder Tag, wir laugen…..“

  • Bleibt Randfigur

  • Vermutlich erfährt er die Radio-Geschichte“ von Jakob selbst, den er am Ende in einem Waggon trifft

  • Kontakt zu Jakob nimmt er über die kleine Lina auf

  • Zum Zeitpunkt des Erzählers Sechsundvierzig Jahre alt und 1921 geboren

    Während des Getto etwa 24 Jahre alt

    Heute (in der Gegenwart 1967)

  • War verheiratet mit Chana, die unter einem Baum erschossen wurde

    Führt zur besonderen Verbundenheit mit Bäumen

    Hat nach Chana eine Freundin namens Elvira und glaubt, dass sie beide „einmal heiraten“

    Fortgang der Geschichte mit Elvira bleibt offen

  • Erzähler stirbt nicht wie die anderen im KZ und fühlt sich daher gezwungen, von ihrem Schicksal zu erzählen „Ich habe schon tausendmal…..“

    Trifft allerdings auf taube Ohren, wenn er die Geschichte im Nachkriegsdeutschland erzählen will, keiner hört ihm richtig zu

    Erzähler bleibt mit seinem Leid alleine, kann sich keine echte Entlastung verschaffen

    Ausdruck der Unfähigkeit mit dem Erlebten klar zu kommen ist seine erste Urlaubsreise nach dem Krieg in „unser Getto“ (S.208)

    Erste Person Plural als Ausdruck der Verbundenheit mit den Gettobewohnern

    Besuch im Zimmer von Jakob und Mischa

    Die Authentizität wird unterstrichen

  • Zweifelt an Kirschbaums Selbstmord und sucht den ehemaligen SS- Mann Preuß auf

    Kommunikation mit Preuß spiegelt das tiefe Bedürfnis über alles reden zu wollen und das Erlebte sowie das Überleben zu bewältigen

    Survivor Syndrom = Überlebende fühlen sich schuldig dahingehend, überhaupt überlebt zu haben und auf Kosten der Toten zu leben, Syndrom kommt sehr häufig bei Holocaust- Überlebenden vor

    Schuldgefühl entsteht wahrscheinlich durch fehlenden Widerstand im Getto sowie des Erzählers, wie er etwa im Warschauer Getto stattgefunden hat. „dort, wo ich war, keinen Widerstand gegeben“, hätte jemand damit angefangen, hätte er mitgemacht

  • Trauer, Schmerz und Wut

    Wut über den fehlenden Widerstand

    Wut den Tätern gegenüber „Ich weine darüber….“

  • Wechsel zwischen Ich- Erzähler und Figurenperspektive

    Betont, dass die Geschichte nicht den eigenen Erlebnissen entstammt und somit fiktiv ist

    Beleg: zwei Enden

    Dennoch Leben eng mit Jakob verknüpft – er erzählt Jakobs Geschichte und nicht seine eigene

  • Das Erzählen von Jakobs Geschichte ist die Distanzierung von den eigenen Erlebnissen, die ihm bis dahin, 1967, nicht gelungen ist.

    Durch die Bewältigung beim Erzählen entlastet er sich und eröffnet sich selbst einen neuen Weg in die Zukunft

Präsentation Referat Chris Pratt

Eine Schülerin der 7. Klasse hielt folgendes Referat zum Leben des amerikanischen Schauspielers Christ Pratt zur Erlangung eines kleinen Leistungsnachweises im Fach Deutsch.

PDF Download : Präsentation 7. Klasse freies Thema Chris Pratt

Die Originaldatei könnt ihr per Email bei mir anfordern.

Nachhilfe Physiker

Die Physiker- Dürrenmatts Dramentheorie

Kommentar zu Dürrenmatts Dramentheorie

Dürrenmatt denkt, dass die Welt heute ein Chaos sei und sich deshalb mit den klassischen Mitteln des Theaters nicht mehr richtig darstellen lässt.
Früher war es einfacher einen Helden zu finden, wie z.B. Generäle im 30jährigen Krieg oder Napoleon, der sich durch sein Handeln hervorgetan hat. Heute ist es schwieriger, da nur wenige aus der Masse Berufspolitiker hervorstechen. Dass Napoleon über eine riesige Machtfülle verfügte, ließ sich von außen sehen. Wieviel Macht ein Politiker heute hat, ist erst bei genauer Betrachtung klar.

Politische Verhältnisse lassen sich nach Dürrenmatt aus der Realitätsperspektive von Polizisten besser erklären, als aus der Perspektive der Politiker. Polizisten sehen eben jeden Tag die Missstände in der Gesellschaft, Politiker sind weit von diesen Missständen entfernt, wenn sie Entscheidungen treffen.
Dieses Chaos sieht Dürrenmatt in allen politischen Systemen. Dabei bleibt zu bedenken, dass er aus der Perspektive von vor 40 Jahren schreibt. Damals gab es zwei wichtige Staatsformen (1949-1990):

Kapitalismus (ganz grobe Erklärung):

Darunter versteht man ein Staats- und Wirtschaftssystem, bei dem es um Gewinn- und Nutzenmaximierung geht. Der Unternehmer möchte möglichst viel verdienen, der Käufer von Waren möglichst wenig ausgeben. Der Preis einer Ware wird durch das Angebot (wie viele Sachen gleicher Art werden auf einem „Marktplatz“ angeboten) und die Nachfrage (wie viele Käufer wollen das Produkt kaufen) bestimmt. Beispiel: Wenn ein Verkäufer 20 Äpfel anbietet, aber 100 Leute einen Apfel kaufen möchten, dann kann der Verkäufer den Preis anheben (eben weil so viele Leute Äpfel wollen und bereit sind dafür zu zahlen). Wenn er aber 100 Äpfel hat und nur 20 Leute an diesem Tag Äpfel kaufen möchten, dann hat er ein Problem. Er muss den Preis heruntersetzen, damit er alle seine Äpfel an den Mann bringen kann. Das System ist „unser“ System.

Sozialismus (auch ganz grob):

Im Sozialismus sieht das anders aus. Es gibt keinen Markt, wie wir ihn kennen. Der Staat, also die Regierung, legt fest, wieviele Äpfel angebaut werden und zu welchem Preis sie verkauft werden. Es ist dabei völlig egal und bleibt unbeachtet, wie groß die tatsächliche Nachfrage sein wird. Der Bedarf wird einfach geschätzt- und das über 3 oder 4 Jahre in Jahresplänen. Dieses System herrschte beispielsweise in der ehemaligen DDR. Dürrenmatt nennt den Sozialismus auch Staatskapitalismus, weil alles vom Staat geplant wird und nicht vom Privatbürger ausgeht.

Machthaber

Dürrenmatt benutzt das Wort Machthaber in einem weiteren Sinne:
Alle Menschen sind Machthaber- weil alle Menschen über irgendetwas Macht haben
Die Regierungen und Parlamente sind Machthaber, weil die politische Entscheidungsmacht haben, die sich auf ein ganzes Land auswirkt
Der Staat ist bei Dürrenmatt gleichbedeutend mit der Gesellschaft- egal ob früher oder heute.

Entscheidungskompetenz der Herrschenden

früher: Einer herrschte und konnte frei entscheiden (ist kritisch zu sehen, weil da auch keine Kontrolle über den Herrschenden bestand), musste aber auch alle Fehlentscheidungen „auf seine Kappe“ nehmen
Heute sind ganz viele Leute an Entscheidungen beteiligt und es ist schwierig bei Fehlentscheidungen den Schuldigen herauszufinden.
Für den einzelnen, normalen Menschen heißt das nach Dürrenmatt, dass er zum Spielball der Politik wird. Genauso wie ein Spielball ein Ding, ein Objekt ist, ist es dann auch der Mensch in heutiger Zeit in Bezug auf politische Entscheidungen.

Tragödie ( Form eines Dramas mit katastrophalem Ausgang)

Voraussetzung, dass eine Tragödie „funktioniert“ ist, dass die Leute, die im Publikum sitzen, auch denken: „Das, was die da spielen auf der Bühne ist glaubhaft!“ Sie müssen sich mit dem Inhalt und dem Verlauf eines Stückes identifizieren können.
Dürrenmatt glaubt, dass das in heutiger Zeit nicht möglich ist, weil alles im Chaos steckt.

Fazit

Dürrenmatt denkt, dass man sich den chaotischen Verhältnissen in der Gesellschaft nur in einer Komödie identifizieren kann. Mit anderen Worten, jeder empfindet das Chaos in der Gesellschaft als lächerlich oder zum lachen- also darf die zu wählende Dramenformen für Autoren nur die Komödie sein.

Hobbes staatsphilosophie

Thomas Hobbes: Staatsphilosophie

Den englischen Staatsphilosophen Thomas Hobbes umgibt auf den ersten Blick etwas Dunkles. Sein negatives Menschenbild, die Schrift „Leviathan“ sowie die Darstellung des Menschen als wolfsähnliches Geschöpf, sind nur Eckpunkte seiner radikalen staatsphilosophischen und gesellschaftskritischen Gedanken.

Diese Mindmap zeigt die wichtigsten Ansätze seiner Überlegungen und eine kurze Biographie des Philosophen.

Hobbes Übersicht

(erarbeitet von SchülerInnen der 12. Klasse)

 

Literaturgeschichte: Sturm und Drang 

Hier findet ihr ein ausgearbeitetes Referat zum Thema ‚Sturm und Drang‘. Es wurde von einer Schülerin der 10. Klasse erarbeitet.

Ungleichungen lösen (I)

Wie löse ich eine Ungleichung? Wie bestimme ich die Lösungsmenge?

A) Was ist eine Ungleichung ?

Eine Ungleichung ist eine Gleichung bei der anstatt eines = (ist gleich) ein > (größer als), ein < (kleiner als), ein ≥ (größer gleich) oder ein ≤ (kleiner gleich) steht. Die Lösung einer Ungleichung umfasst in der Regel mehrere Zahlen.

B) Was ist die Lösungsmenge einer Ungleichung?

Die Lösungsmenge umfasst alle Zahlen, die zur Lösung der Ungleichung zählen. Sie wird mit dem Buchstaben L, einem = (istgleich) und zwei geschwungenen Klammern { } dargestellt. Eine Lösungsmenge kann so aussehen :

L  =  { x | x < 4 }  (gelesen: für x können alle Zahlen, die größer als 4 sind, als Lösung eingesetzt werden.)

Das bedeutet, dass alle Zahlen größer als 4 bis ∞ (unendlich) die Ungleichung lösen.

Die wichtigsten Regeln sowie die dazugehörigen Rechenschritte sind in der folgenden Tabelle aufgeführt: 

Ungleichung I

 

 

 

 

 

 

Argumentation/ Erörterung (I); Aufbau und Beispiel einer linearen Erörterung

 

Wie schreibe ich eine gute Argumentation? Wie finde ich gute Argumente für oder gegen ein Thema? Wie baue ich eine Argument richtig auf?

 

Eine Schülerin der 9. Klasse Realschule trat genau mit diesen Fragen an uns heran.

 

Der Schlüssel zu einer gelungenen Erörterung ist das Argument.

 

Allgemeiner Aufbau eines Arguments:

 

 

Beispielthema : Leben als Vegetarier (linear)

Aufbau eines passenden Argumentes

Beispielsaufsatz zum Thema: Sollte man vegetarisch leben?

 

Einleitung/ Hinführung zum Thema der Argumentation

Sich vegetarisch zu ernähren ist heutzutage eine sehr umstrittene Form der Ernährung. Durch die ausgiebige Berichterstattung im Fernsehen und im Radio entschließen sich viele Menschen auf Fleisch zu verzichten.

Überleitungssatz

Vieles spricht dafür auf fleischlose Kost umzustellen.

Hauptteil mit ordnenden Adverbien und Konjunktionen

Zuerst ist zu sagen, dass die vegetarische Lebensweise eine lange Tradition hat und ihr gesundheitlicher Nutzen belegt ist.
Schon seit vielen Generationen ernähren sich Menschen vegetarisch.
In Nepal verzichten die Mönche seit Jahrhunderten auf Fleisch und ernähren sich von pflanzlicher Nahrung. Nach einigen medizinischen Studien beurteilten Ärzte diese Art der Ernährung als sehr gesund.

Dazu kommt, dass es in heutiger Zeit einfacher ist, sich vegetarisch zu ernähren.
Früher musste ein enormer Aufwand betrieben werden, um die benötigte Menge vegetarischer Lebensmittel zu bekommen.
Heute gibt es in jedem guten Supermarkt ein Regal, dass vegetarische Kost anbietet. Fleischersatzprodukte wie Tofu und Seitan sind also ständig verfügbar

Danach muss angeführt werden, dass die Vegetarier die Tiere schützen.
Für einen Vegetarier muss kein Tier sterben. Vegetarier verzichten auf Fleisch und ersetzen Fleisch durch Fleischersatzprodukte. Entsetzliche Verhältnisse in der Massentierhaltung werden so nicht unterstützt, weniger Tiere müssen in Mastbetrieben elend leben. Der Bestand exotischer Tiere wird durch das fleischlose Essen ebenfalls geschützt.

Synthese/ Fazit

Betrachtet man alle Argumente, ist es leicht auf Fleisch zu verzichten.

Schluss/ mit eigener Meinung/ Ausblick

Ich stimme diesem Fazit zu. Eine vegetarische Ernährung kann ich mir für mich aber trotzdem nicht recht vorstellen, weniger Fleisch zu essen allerdings schon.

Wie sich das Essverhalten der Bevölkerung in den nächsten Jahren verändern wird, bleibt abzuwarten.

Ihr habt Fragen zum Thema? 

Dann chattet mit uns! Einfach hier klicken. Wir sind Montag bis Freitag von 20-22 Uhr, Samstag 10-12 Uhr und Sonntag 17-19 Uhr für euch da. 

 

 

 

Mit Weltwissen zu besseren Noten? (SEK I und II)

Als Lehrer fällt mir jeden Tag auf, wie wenig Weltwissen Schüler besitzen. Schlechte mündliche und schriftliche Leistungen sind fast immer die Folge.

Gerade für den Politik-, Deutsch- und Fremsprachenunterricht ist es für Schüler sehr wichtig zu wissen, welche Entwicklungen in der Welt vor sich gehen.

Ich treffe immer wieder auf Schüler, die sich nur widerwillig informieren, was denn in ihrem lokalen Umkreis, bundesweit oder auch weltweit gerade passiert. Über weitreichende Kenntnis des Tagesgeschehens verfügen nur die wenigsten Schüler.

Viele verkennen die Tatsache, dass es gerade bei der Sachtextanalyse (Sekundarstufe I und II) auf darauf ankommt zu wissen, was in unserem Land und in der Welt passiert. Die Kenntnis der verschiedenen Sachzusammenhänge macht im Fach Deutsch und in vielen anderen Fächern oft den Unterschied in der Note aus. Es lohnt sich also die Zeitung beziehungsweise Radio und Fernsehen oder das Internet zu bemühen, um den eigenen Wissensstand aktuell zu halten.

Es bestehen verschiedene Möglichkeiten sich schnell einen Überblick über das Weltgeschehen zu verschaffen.

Eine Möglichkeit biete ich euch hier:

Einfach rechts auf die Twittermeldungen tippen und _edunow_ folgen.

Platon: Ideenlehre

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Downloadlink:

Platon Erkenntnis und Wahrheit