Fontane: John Maynard -Inhaltsangabe-

Theodor Storm: John Maynard

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Inhaltsangabe der Ballade

In der Ballade „John Maynard“, die 1886 von Theodor Fontane geschrieben wurde, geht es um John Maynard, einen Steuermann, der ein Schiff, das mitten auf dem See Feuer fängt, ans rettende Ufer fährt und so hunderte Menschen rettet, selbst jedoch stirbt.

Das Schiff „Schwalbe“ fährt von Detroit nach Buffalo. Als das Schiff noch 20 Minuten vom Ufer entfernt ist, fängt es Feuer. Die Passagiere drängen sich ganz vorne in den Bug des Schiffes. Das Steuer, an dem der Steuermann John Maynard steht, liegt schon im Rauch. Als der Zugwind stärker und der Qualm dichter wird, kann der Kapitän den Steuermann nicht mehr sehen. Sie müssen sich durch ein Sprachrohr verständigen. Als es nur noch zehn Minuten nach Buffalo sind, können die Passagiere das Ufer sehen. John Maynard schafft es die Schwalbe ans Ufer zu manövrieren. Alle können gerettet werden, nur John Maynard nicht.

Nach dem Unglück trauern tausende Menschen bei einem Trauerzug um John Maynard und die ganze Stadt hält inne. Zum Dank für sein Verdienst wird ein Dankspruch in seinen Grabstein graviert.

 

22 Kommentare

    1. Hallo Rocky! Der Begriff „Moral“ kommt eher aus dem Bereich der Fabel. Bei einem Gedicht würde ich eher von Tenor sprechen. Dieser besteht wohl darin zu zeigen, wie ehrenvoll es sein kann, sich für andere einzusetzen/ zu opfern. Klingt wohl etwas martialisch, aber der Ansatz ist durchaus diskutabel. Hast du dir eine andere „Moral“ vorgestellt?

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      1. Hallo! Ich meinte, was kann man von dieser Ballade lernen?/ Was will sie uns mitteilen?

      2. Aus der Ballade kann man lernen, dass das eigene Leben nicht immer im Mittelpunkt steht. Selbstloses Verhalten steht moralisch über egoistischem Verhalten und verdient große Anerkennung.

  1. Danke hat mir sehr geholfen.

    Ich hätte noch eine Frage:
    Ich muss wissen wie diese Ballade auf die Leser wirkt was kann man da schreibe?

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    1. Die Ballade wirkt durch die gleichmäßige formale Struktur eingängig auf den Leser. Reimschema als auch die refrainartige Wiederholung mancher Passagen rhythmisieren das Gedicht so, dass der Leser wie in Wellenbewegung dem Geschehen folgt. Die Distanz zum Geschehen ist gering und bewirkt das Gefühl mit auf dem Schiff oder zumindest nah am Schiff zu sein.

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    1. Was brauchst du denn genau? Das hier ist eine Inhaltsangabe, die schon einigen Schülern geholfen hat. Brauchst du eine Interpretation?

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